IRLAND.

Ganze 32 Tage verbrachten wir in Irlands Wäldern. Wir lebten in diesem Zelt, es gab also keinen Strom, aber dafür frisches Quellwasser aus dem Bach. Die Isolation in der Einöde und die durchgängige Frischluft ließen unsere Rastlosigkeit verschwinden. Wir fanden innere Ruhe in diesen Wäldern, sodass wir dort nicht mehr weg wollten. Die Herzen der Menschen öffnete Levi und ihre Gastfreundschaft rührte uns mehr als nur einmal. Irland ist so wild und vielfältig. Delfine, Hurley, Fasane, Berge erklimmen, Adler, Ruinen, Esel, Burgen, Kühe, Mitches, Robyns, Schafe, Lagerfeuer, hohe Wellen, Ebbe und Flut, Bootsfahrten auf kleine Inseln, Wanderungen, Eichenbäume, Torf, Quallen, entwurzelte Bäume im Wald, moosige Steine und mit Wolken verhangene Bergketten.... Diese Vielfalt konnten wir nur entdecken, weil wir ohne eine feste Meinung über Irland anreisten. Und ohne einen Reiseplan. Erwartungen hatten wir schon, aber die wurden bei weitem übertroffen.